Notfallserver in der Praxis

DURIA ist ein stabiles System, wofür wird ein Notfallserver benötigt?
Die Hardware, auf der DURIA läuft wird anfälliger, je älter sie wird. Auch fehlende Wartung derselben bedeutet eine Steigerung des Risikos eines Ausfalls.

Nach Installation des Notfallservers muss diese Anleitung Schritt für Schritt durchgearbeitet werden. Hierbei sind die individuellen Praxisparameter zu vermerken.

Start des Notfallservers

Der eigentliche DURIA Server muss unbedingt physikalisch ausgeschaltet sein.

Ändern der IP-Adresse am Notfallserver
Am Notfallserver muss die IP Adresse des DURIA Servers erhalten. Die IP Adresse ist auf dem DURIA Server, der ausgeschaltet ist, vermerkt.
Es sind vier Zahlen, jeweils mit Punkt getrennt. Mit "Start" "Systemsteuerung" "Netzwerkverbindungen" Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Ihre Netzwerkverbindung "LAN-Verbindung" und wählen Eigenschaften. Markieren Sie im weißen Fenster den Eintrag "Internetprotokoll (TCP/IP)" und klicken auf den Knopf "Eigenschaften". Die IP Adresse kann jetzt angepasst werden.

Ändern des Namens am Notfallserver
Nur wenn das Bildarchiv auf dem Server selbst liegt, muss der Servername angepasst werden. Der Servername ist auf dem DURIA Server vermerkt.
Mit "Start" "Systemsteuerung" "System" können Sie den Reiter "Computername" wählen. Dieser kann mit dem Knopf "Ändern" geändert werden. Nach der Bstätigung muss der Rechner neu gestartet werden.

Einlesen des Tagesprotokolls
Ist zwischen der letzten Datensicherung und der Inbetriebnahme des Notfallservers Zeit vergangen, müssen die zwischenzeitlich entstandenen Daten eingelesen werden.
In DURIA den Befehl PROT aufrufen und über den Punkt 6. Laden Tagesprotokoll Diskette die Arbeitstage zurückladen, die seit der letzten Sicherung vergangen sind.

Der Notfallserver ist jetzt betriebsbereit. Bitte beachten Sie, dass Sie Ihr Supportcenter informieren, dass Sie den Notfallserver in Betrieb genommen haben. Der eigentliche DURIA Server kann nur von einem Supportcenter wieder in Betrieb genommen werden.

Erstellt von Andreas Schnepf, im Oktober 2009

Ansprechpartner
Anwendungsbetreuung : Technik :
Christina Jahnke Andreas Schnepf